Beratung zur Gründung eines Klinischen Ethikkomitees

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Nach einer Untersuchung von Dörries et al. gab es im Jahr 2005 ca. 150 Ethikkomitees an deutschen Krankenhäusern. Sie beraten ethische Probleme aus dem klinischen Alltag, also medizinische Behandlung, Pflege und Versorgung von Patienten. Die Mitglieder des Ethikkomitees setzen sich aus den Berufsgruppen im Krankenhaus, z.B. Ärzte, Pflegepersonal, Klinikseelsorge, Sozialarbeiter, Verwaltung, Patientenfürsprecher und externen Mitgliedern zusammen. Zu den Aufgaben Klinischer Ethikkomitees gehört die Klinische Ethikberatung im Einzelfall, die Leitlinienentwicklung und die Fort- und Weiterbildung.
Insbesondere die Implementierung eines Klinischen Ethikkomitees stellt viele Krankenhäuser vor Probleme und Fragen. Welche Schritte sind nötig, um ein Ethikkomitee zu etablieren?
Bedarf es der Unterstützung der Krankenhausleitung und der aktiven Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?  Wie können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst frühzeitig über die Absicht, ein KEK zu gründen, informiert werden?

Ansprechpartner

Für Fachvorträge oder für eine individuelle Beratung bezüglicher der bei einem Gründungsprozess aufkommenden Fragen bei der praktischen Umsetzung im Krankenhaus:

Prof. Andreas Frewer
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Universität Erlangen-Nürnberg
Glückstraße 10
91054 Erlangen
Tel: 09131/85-26431
Fax: 09131/85-22852
E-Mail: andreas.frewer@fau.de